Statistische Erhebungen

29. August 2010

Altgruftipunks Tagesbesucherzahlen, die in der Rallyezeit um den 20. August herum so etwas wie den Schaft eines breiten, hoch herausragenden (dann aber abgebrochenen) Dorns entwickelt haben

Das Altgruftipunk-Gebirge im August

Schön getroffen: Die markante Silhouette des Rallyehorns. Es überragt die gebirgsübliche Aufregung der Morphologie um einiges, wie ein abgebrocher Dorn. Ein tektonisch geschaffenes Symbol? Immerhin kein Stachel!1 Aber offenbar auch keine dauerhafte Anhebung des kleinen Gebirges. Doch tektonische Kräfte arbeiten langsam …

  1. Eine Rose hat Stacheln, keine Dornen: Stacheln brechen ziemlich leicht und mitsamt der Basis ab. []

Altgruftipunk proudly presents: Der Leo-Aspekt

27. August 2010

Es ist drei Uhr nachts und der Kniestock ohne Dach,1 an vier Stellen hat der Regen hereingefunden und ich bin glücklich. Gerade habe ich mich durch den Leo-Aspekt geklickt, auch bekannt als meine Homepage, und etliche Fehler gefunden. Macht nix. Alles Kleinkram. Er ist trotzdem online!

Gestern nacht habe ich gar zu Unfertiges vorübergehend unzugänglich gemacht, das wird nachgereicht. Alles andere ist auf den Server gewandert. Sechs Wochen lang habe ich täglich am Leo-Aspekt gebastelt, morgens vor der Spülschicht, abends nach Feierabend, an den freien Tagen. Und hier ist er nun:

Der Leo-Aspekt
  1. Statt Schieferziegeln eine wenig vertrauenerweckende rote Plane []

Unter Dachdeckern

26. August 2010

“Unter Dachdeckern” lässt anderes erwarten, doch es ist ein Wortspiel: Derzeit lebe ich räumlich unterhalb von Vertretern dieses Berufszweiges. Sie decken das Dach neu ein und meine Kniestockbude bekommt moderne Fenster. Übrigens hält Dachdecken offensichtlich fit, vor meinen Fenstern schwitzen ausschließlich gut gebaute Männer der schlank-muskulösen Sorte. Aber hier geht es um andere Beobachtungen:1

Etliche Dachdecker knirschen und poltern auf dem Dach herum. Unter der Schräge in der Küche steht der Tisch, an dem ich esse. Etwas ungemütlich ist das, am Ende kommt mir noch einer unfreiwillig Gesellschaft leisten …! Statt dessen beginnt ein gewaltig lautes Gehämmer. Putzfladen platzen von der Decke ab und rieseln auf mich nieder. Es schneit.

Der Dauerlärm wird von einem besonders gewaltigen Krach unterbrochen. Etwas rumpelt über meinen Kopf hinweg mit lautem Getöse nach unten, begleitet von Ausrufen der oben arbeitenden Dachdecker. Unwillkürlich geduckt verharre ich, bis es schließlich gegen die Sicherung am Gerüst rummst. Der Dachdecker vorm Küchenfenster knurrt völlig unerschrocken „Yieppieeiyeah.“

Etwas entwurfsmäßig mangels Zeit, wird aber ausgebaut *g* und fortgesetzt.

  1. Ätsch! []

Richard Harland: Worldshaker

24. August 2010

Mr. Gibber lässt den Ruhm der kauzigsten Lehrer1 verblassen, denn Mr. Gibber hat einen veritablen Dachschaden. Wenn er seinen Schülern von der Arche erzählt, dann war sie natürlich ein Juggernaut, ein riesiges Weltenschiff, wie der Worldshaker. Und Noah hat nicht nur von jeder Tierart, sondern auch aus jeder Gesellschaftsklasse zwei Exemplare mit an Bord genommen!

Richard Harland hat den skurrilen Lehrer von Klasse 4a erschaffen, doch der “Gibbon” dient ihm im Worldshaker nur als Nebenfigur. Worldshaker, das ist einer von diesen Steampunk-Romanen, in denen alles irgendwie viktorianisch2 daherkommt. Mit Dampfkraft, aber weiterentwickelt, und überhaupt ganz anders als in Wirklichkeit. Worldshaker spielt nicht etwa in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts,3 sondern 1995. Der Roman ist außerdem beruhigend zeitgenössisch konstruiert:4 Statt erst einmal Sinn, Zweck und Werdegang des Juggernauts abzuhandeln,5 wirft Harland seine Leser mitten ins Geschehen. Das monströse Gefährt lernen wir nebenher kennen, blicken dazu der Hauptperson über die Schulter. Eigentlich geht es ja auch gar nicht um das dampfbetriebene Schiff. Obwohl seine Bevölkerung der einer Kleinstadt entspricht, bildet es nur den – angenehm exotischen – Hintergrund6 für die rasante Entwicklung des Helden.

Colbert Porpentine heißt er, auch bekannt als Enkel des Oberbefehlshabers. Die Handlung macht sich sofort über ihn her, stellt seine heile Welt auf den Kopf und lässt ihn nicht mehr in Ruhe. Zu Beginn ist Col ein wohlbehüteter Sechzehnjähriger und aus unserer Sicht für sein Alter sehr naiv. Wie soll er es auch besser wissen? Er ist fest verankert in einer Lebensweise, die wir auf Anhieb als falsch empfinden. Seiner Umgebung dagegen sind solche Überlegungen vollständig fremd. Immerhin hat der junge Porpentine einige hilfreiche Eigenschaften: Er ist intelligent, neugierig und … pubertiert. Da kommt Riff genau richtig. Wild, anders und auch schon mal zum Küssen aufgelegt, was Col zuerst fast zu Tode erschreckt.

Riff ist eine von den “Dreckigen”, vertierte Kreaturen ohne Sprache, die in den unteren Regionen des Worldshaker hausen. Soweit Cols Kenntnisstand, denn über diese Wesen spricht man nicht. Halb reagiert er auf den ersten Kuss wie Lucy auf Snoopys Liebesbezeugung.7 Aber eben nur halb. Riff kann sehr wohl sprechen, sie sagt sogar Sachen, über die nachzudenken sich lohnt. Und sie ist hübsch! Der arme Kerl weiß nicht, was da über ihn gekommen ist. Sex existiert noch nicht als diskutierbarer Begriff, es gibt da allerdings etwas Primitives, womit Tiere auf unklare Weise noch mehr Tiere hervorbringen … Cols Schulkameraden sind ihm bei solchen Fragen keine Hilfe. Wenn Mr. Gibber in der Schule über Vermehrung spricht, schreit Klasse 4a unisono “Iiiih!”8 und Col ekelt sich mit. Liebe? Das ist ein Gefühl zwischen Enkel und Großmutter, wobei Col mit der seinigen besonderes Glück hat – Ebnolia ist lieb, sanft und zart.

Der physischen Enge auf jedem – auch dem gigantischsten – Schiff entsprechend, lebt Colbert eingezwängt zwischen der fürsorglichen Ebnolia, dem ehrfurchtgebietenden Großvater, einer Mutter, die überwiegend aus Zuständen besteht und seinem kaum in Erscheinung tretenden Vater. Es überrascht nicht, dass der Junge den Anweisungen seiner Familie gehorcht wie ein perfekt dressiertes Haustier: Was diese Menschen ihm sagen, kann nur gut und richtig sein. Die gesellschaftlichen Regeln, an die alle gebunden sind, geben ihm ein Gefühl der Sicherheit. Erst Riff zeigt ihm, dass seine Welt nicht die einzige und alles andere als gut ist. Natürlich glaubt er ihr nicht …

Wird es diesem sympathischen jungen Mann gelingen, sich aus dem Zwang der viktorianischen (Doppel)Moral herauszukämpfen? Sie wissen es längst: Worldshaker ist ein Jugendbuch. Vergessen Sie das wieder. Die Handlung ist so mitreißend, die Hin- und Hergerissenheit des Jungen so spannend, dass seine Nöte und Sehnsüchte zu denen des Lesers werden. Mit Col werden Sie auf Riff warten, wegen Col werden Sie mit den Zähnen knirschen, wenn Erziehung und Gewohnheit ihn vom Handeln abhalten. Lediglich die Idee eines über Land (!) fahrenden Juggernaut ist mir denn doch etwas weit hergeholt. Etwas unglaubwürdig auch, dass Cols Zimmer ein derart ungestörtes Refugium sein soll. Macht nichts: Worldshaker ist eine herrlich entspannende Lektüre, ich kann sie besonders für einen bis zwei Leseabende nach einer anstrengenden Spülschicht empfehlen. ;) Und damit wären wir beim einzig echten Kritikpunkt angelangt: Das Buch ist mit ein paar Happen verschlungen, es ist viel zu schnell ausgelesen. Doch dagegen gibt es Liberator – genau: Die Fortsetzung.

Mehr dazu: Auf clockworker.de finden Sie die Rezi eines Steampunk-Sachverständigen

  1. Zu finden z.B. in Die Feuerzangenbowle, Heinrich Spoerl. Oder in Professor Unrat, Heinrich Mann. []
  2. Grob umrissen: Industrielle Revolution, wirtschaftlicher Aufschwung, Ausbau des Eisenbahnnetzes, Dampfschiffe. Aber auch Industriestädte mit Armenghettos, starre Gesellschaftsform, strenge Moral. Und ein ziemlich cooles Design. ;) []
  3. Viktorianische Epoche: 1837 – 1901, Regierungszeit von Viktoria, Königin von Großbritannien und Irland []
  4. Ich mag Schmöker wie Moby Dick (Herman Melville, 1851), aber die Schwerfälligkeit solcher Werke ist nicht jedermanns Sache. []
  5. gefolgt von einer umständlichen Beschreibung seines Aufbaus und der technischen Details, []
  6. Auf anderer Ebene ist es Gleichnis für eine ausbeuterische Lebensweise []
  7. Holt Wasser, holt Jod! Ein Hund hat mich geküsst! Aus: Die Peanuts (Charles M. Schulz), einst sehr beliebte Zeichentrickserie []
  8. Gefolgt von “Würg!” Eine erheiternde Szene, und in dieser Form in einem Werk wie Moby Dick undenkbar. []

Rallye Trier 2007 (Video mit Kommentar)

22. August 2010

Zum Eingewöhnen oder für Leute, die sich eine Innenstadt-Rallye nicht recht vorstellen können, hier ein Video vom Trierer Rundkurs “Circus Maximus” im Jahr 2007:

Bis Minute 3:23 geht es am Simeonstift-Museum vorbei (NW = Moselseite der Porta Nigra) und entweder weiter geradeaus durch das Margarethengässchen (noch ein Stückchen weiter liegt die Treveris-Passage) oder in die Kurve zur Simeonstraße, also zurück zur Porta.
Von 3:24 bis 4:08 schauen Sie aus dem alten Stadttor höchstselbst, und zwar in Richtung der Fußgängerzone (SW) in die Simeonstraße hinein (Der Streckenabschnitt der ersten Minuten befindet sich rechterhand).
In Minute 4:09 wechselt die Kamera zur gegenüberliegenden Seite der Porta und blickt auf eine nicht sonderlich imponierende vierspurige Straße, die tatsächlich eine der beiden zentralen Hauptverkehrsachsen Triers darstellt.1 Genaugenommen sehen Sie zunächst, wie die Rallyewagen aus der Theodor-Heuss-Allee kommend die Kreuzung vor der Porta queren und über die Nordallee davonjagen (Paulinstraße – die mit dem gelben Kran – mündet von NO am oberen Bildrand). Dann wird der Bildausschnitt größer und somit sichtbar, dass die Fahrer rechts der Porta von der Simeonstraße in die Christophstraße abbiegen (verläuft parallel zur Theodor-Heuss-Allee) und sich auf die Strecke Kochstraße – Sichelstraße – Deworastraße – Theodor-Heuss-Allee begeben, die Sie unten bewundern können.
Es folgen Standbilder,2 das komische Bauwerk in Bild 5:04 ist besagte Porta Nigra. In 5:37 lacht Sie vom Hauptmarkt her St. Gangolf an. Ab 5:43 bewegen sich die Bilder wieder und zeigen erneut die Simeon von oben, ab 6:55 stehen Sie auf gleicher Höhe mit den Rallyewagen. Das Video endet mit der Bewunderung einiger (vorbeijagender ;) ) Automodelle im Margarethengässchen.

Die Lautsprecher schmettern gleichmäßig über die Strecke verteilt und sind wie im Video ständig in Betrieb. Hier im Kniestock ist bei geschlossenen Fenstern (Einfachglas) jedes Wort deutlich zu vernehmen, dabei wohne ich einen ganzen Häuserblock von der Rennstrecke entfernt. Die Autos selbst jaulen so durchdringend, dass die Fensterscheiben vibrieren. Die Lautstärke eines Hubschraubers ist Ihnen sicher bekannt – stellen Sie sich vor, ein oder zwei davon kreisen drei Stunden lang über Ihrem Haus. Das ist kein Sinnbild, da sind wirklich Helikopter. Und: Haben Sie schon einmal Zehntausende begeistert brüllen hören, und es war kein Open Air? – Von der ADAC-Rallye 2010 sind nicht ein paar Anwohner in ihren Eigenheimen betroffen, der Großteil des Rundkurses führt durch schmale Straßen mit dichter Wohnbebauung in Form mehrstöckiger Häuser. Die Lautstärke, die Einschränkungen durch Sperrungen und so weiter erreichen sicher mehrere tausend Trierer Innenstadtbewohner. Update: Gestern (22.08.2010) waren Lautsprecher nur leise aus der Ferne zu vernehmen, Hubschrauber verweilten nicht, kaum jemand hat die Stimme erhoben. Selbst die Rallyewagen schienen mir ein wenig leiser, am auffallendsten waren noch die vielen Fehlzündungen (?) in allen Tonlagen. Insgesamt konnte ich mich im Gegensatz zu 2007 wahrhaftig nicht beklagen. (Zu 2008 und 2009 kann ich nicht viel sagen, weil wir in diesen beiden Jahren aus der Stadt geflüchtet waren. ;) )

Das alles nur als veranschaulichende Beschreibung – schließlich dauert das Berasen des Rundkurses nur ein paar Stunden und keine vier Wochen (wie der Weihnachtsmarkt). Die Verortung der Veranstaltung leuchtet mir trotzdem nicht recht ein: Einzigartige Herausforderung für Rallyefahrer,3 aha … sind die denn so wichtig? Solarwagen fände ich origineller. Streitwagen auch. Aber für Motorsportfans ist der Circus Maximus sicher ein Fest (sind das viele?) Gewinne für die Gastronomie … wir hatten bisher eher Umsatzeinbußen, aber es sind ja nur ein paar Tage. Dann ist unsere Stadt wieder unwichtig für Rallyefans. Immerhin sollen alle Hotels belegt sein. Prestige für Trier … durch Raser? Und so weiter. Lässt sich sicher alles widerlegen, zumal die Stadt nun einmal unbedingt ihren Circus veranstalten will. Doch was mir an der Rallye nun wirklich gar nicht behagt: Sehen Sie, wie viele Leute dicht an der Straße herumlaufen? Das ist keine isolierte Rennstrecke, die wird nicht nur von Zuschauern flankiert – das Leben einer zentralen Stadtlage durchdringt sie. In all seiner Vielfalt: Unachtsamkeit, Betrunkene, Begeisterung, Kinder, Unvernunft, tragische Versehen, Materialermüdung, Mutproben, Unfälle – wollen wir hoffen, dass niemand zu Schaden kommt! Update: Keine Unfälle vermeldet, puh!

Wie versprochen nun der Circus Maximus, beginnend in der Christophstraße4 – und zwar aus Sicht eines Rallyefahrers, ebenfalls aus dem Jahr 2007:

Lesen Sie auch ADAC-Rallye Trier: Sperrungen 2010

P.S.: Feiner Trick – wenn Ihnen vor etwas graust, befassen Sie sich damit, informieren Sie sich darüber. Das macht das Übel interessant. ;)

  1. Wir sind eben nur ein kleines Städtchen, das lediglich durch Zwangsvertrierung seiner Studierenden die 100.000 – Einwohner – Grenze zur Großstadt geschafft hat. ;) []
  2. Oder mein Browser stottert []
  3. Schätze, wo die Strecke liegt, ist gar nicht ausschlaggebend. Einzigartige Rundkurse für spannende Wetungsprüfungen lassen sich sicher an vielen Orten austüfteln. []
  4. Zwischen Kurve 1 und Kurve 2 erleben Sie ein kleines Stückchen meines Weges zur Spülküche. ;) []

Statistik flippt aus

20. August 2010

Die Überschrift des Beitrags vom 17. August setzt sich aus Suchbegriffen zusammen, die seit kurzem vermehrt in der Weblog-Statistik auftauchen. 2008 hatte ich schon einmal über unpassierbare Straßen gebloggt, zu diesem veralteten Artikel gelangten alle Suchenden.

Mag sein, dass 2010 dieselben Straßen gesperrt sind, trotzdem wollte ich das nicht so stehen lassen. Also habe ich einen aktuellen Beitrag zu Triers derzeit meistdiskutiertem Thema verfasst und als Nebeneffekt einen kleinen Anstieg der Zugriffszahlen erwartet – schließlich dürfte das noch mehr Einheimische interessieren als mich.

Und so suchten und fanden sie zuhauf …

Statistik von zwei Tagen (zusammengefasst):

adac rallye trier 30
rallye trier 2010 17
rally trier 2010 9
adac rallye trier sperrung 8
straßensperrungen deutschlandrally 5
rallye trier sperrung 4
trier straßensperrung 4
rally trier straßensperrung 4
adac rallye trier straßensperrugng 3
sperrungen adac rally 3
adac rallye trier straßensperrungen 3
straßensperrung trier 3
rallye trier straßensperrung 3
rallye trier sperrungen 3
straßensperrung adac rallye 3
strassensperrung adac ralley trier 3

Das Ganze den beiden Artikeln zugeordnet:

Und nochmal als Grafik:

glatte Verdoppelung der üblichen Spitzen(!)werte täglicher Zugriffe

Twitter Tools aktualisieren

19. August 2010

Die neue WordPress-Version benachrichtigt mich stets über Aktualisierungen für Plugins.1 Sie tut das tagelang, ich ignoriere es tagelang. Sie meldet unbeirrt weiter. Wir verstehen uns recht gut, meine neue WordPress-Version und ich. Heute war endlich Update-Tag in Altgruftipunks heiligen Hallen. WordPress erledigt den Kram soweit selbst,2 ruck-zuck saß der Kiefer eins tiefer war alles erneuert. Bis auf Twitter Tools. Das meldete, es benötige leider neue Einstellungen. Da mir selbige gelungen sind, kann ich den Text nurmehr sinngemäß zitieren: Das Plugin entschuldigte sich, es gälten neue Nutzer-Authentifizierungsmethoden bei Twitter. Daraus ergebe sich ein unangenehmer und unnötig umständlicher Anmeldevorgang, für den Twitter Tools bisher keinen gescheiten Ersatz gefunden habe. – Die Beschreibung ist zutreffend.

Twitter Tools liefert eine Anleitung mit: Man muss sich bei Twitter anmelden und eine Applikation registrieren lassen. Bei Erfolg teilt Twitter vier verschiedene Schlüssel zu, die wiederum in die Anleitung des Plugins zu kopieren sind. Damit kann es sich seinerseits bei Twitter anmelden. Ist das geschafft, darf der Nutzer die neuen Einstellungen vornehmen. Die Applikation sollte nicht etwa Twitter Tools sein, sondern mein Twitter Client.3 Derzeit heißt er TweetDeck, doch den lehnte Twitter ab mit der Begründung “has already been taken”. Ich habe da noch nie eine Anwendung registriert! Dasselbe Ergebnis bei Seesmic und Echofon, TweetDecks Vorgängern. Irritiert rief ich die Liste der Apps auf und erhielt die Meldung, ich hätte noch keine registriert. Ach? Verärgert hackte ich irgend etwas in die Felder und erhielt prompt vier Schlüssel. Twitter verfügt nun über die Applikation “freie erfindung” mit der erhellenden Kurzbeschreibung “bei euch piepts wohl”, registered by Altgruftipunk.

  1. Erklär-BärLeo: WordPress ist die Software, die hinter diesem Weblog steckt, ein sogenanntes “Content Management System”. Ein Plugin ist eine Zusatzfunktion dafür, Twitter Tools zum Beispiel schickt von jedem veröffentlichten Beitrag Titel und Link an meinen Twitter-Account. []
  2. Die alten Zeiten sind vorbei: Download mit anschließendem Entpacken, ftp-Geschiebe und Aktivieren. []
  3. Ein Client ist ein Dienstprogramm. Twitter Clients ersparen dem Nutzer die Anmeldung auf der wenig komfortablen Twitter-Website, ähnlich wie Mail-Clients die Anmeldung auf den E-Mail-Seiten des Providers unnötig machen. []

ADAC-Rallye Trier: Sperrungen 2010

17. August 2010

Näheres zum Thema finden Sie im Artikel Straßen und Plätze gesperrt auf 16vor. Update: Die Stadt Trier hat ebenfalls einen Artikel zur Rallye 2010 auf ihrer Website. Mein Wissen entstammt diesen beiden Quellen.
Update 2: Jede Menge Informationen bietet der Beitrag auf volksfreund.de (hiesige Tageszeitung1). Unter anderem auch für Fußgänger, denen der Innenstadt-Rundkurs der Rallye (der sogenannte “Circus Maximus” ) den Weg zu Arbeit, Einkauf oder Termin versperrt. Kurzinfo: Es gibt Überführungen. Außerdem ist der Rundkurs noch bis So, 22. August um 9.00 Uhr für Fußgänger frei, was ich im Sinne von “Passanten dürfen queren” deute.
Aktuell Samstag, 21. August: In der Christophstraße ist gegen 17.30 Uhr ein Auto abgeschleppt worden. Diese Beobachtung ordne ich den Vorbereitungen für die Rallye zu, da kein Fahrzeughalter auszumachen war und in der parallel verlaufenden Theodor-Heuss-Allee bereits die Zuschauer-Absperrgitter aufgestellt wurden. Passen Sie also gut auf, wo Sie heute parken.
Auf 16vor ist zum Artikel Die etwas andere Stadtrallye (zwei Stellungnahmen aus Hotellerie und Verkehrswesen) eine Diskussion mit derzeit (Sa, 18.45 Uhr) 58 Beiträgen entbrannt.
Neu: Habe zwei Videos zum Rundkurs (2007) kommentiert

Die Sperrungen für den Rundkurs bleiben 24 Stunden bestehen:
von Sa, 21. August, 20.00 Uhr
bis So, 22. August, 20.00 Uhr

Betroffen sind folgende Straßen und Plätze der Trierer Innenstadt:

  • Christophstraße
  • Deworastraße
  • Engelstraße
  • Franz-Ludwig-Straße (zw. Simeonstiftplatz + Bruchhausen)
  • Kochstraße
  • Kutzbachstraße
  • Margarethengäßchen
  • Moselstraße
  • Nordallee (ab Theobaldstraße)
  • Paulinstraße (ab Maarstraße)
  • Petrusstraße
  • Porta Nigra-Platz
  • Rindertanzstraße
  • Sichelstraße
  • Simeonstiftplatz
  • Simeonstraße
  • Theodor-Heuss-Allee

Brüder- und Elisabethkrankenhaus bleiben vom Moselufer aus über die Nordallee erreichbar. Weiteres entnehmen Sie bitte den oben genannten Artikeln, hier noch einmal die Links: 16vor, Stadt Trier, Trierischer Volksfreund

Last but not least noch die Info der SWT für alle, die mit dem Bus unterwegs sind. (Es ist der Artikel “Busumleitung wegen der Deutschland Rallye” vom 11.08.2010, er wandert bei jedem neuen Artikel der SWT ein Stück nach unten. Leider lässt sich der Text nicht als Einzelbeitrag verlinken.)

Am Donnerstag (19. August) waren ab ca 16.30 Uhr für den sogenannten “Showstart” Simeonstiftplatz, ein Teil der Franz-Ludwig-Straße, Margarethengäßchen und Simeonstraße abgeriegelt. Falls es auch Ihnen aufgefallen sein sollte: Bereits am Dienstag (17. August) waren alle Straßen und Plätze aus der großen Liste für den Verkehr unpassierbar, von 19.45 Uhr bis 22.30. Anlass: Ein Probelauf auf dem City-Rundkurs.

Die Suchbegriffe in der Überschrift dieses Beitrages sind so häufig in meiner Weblog-Statistik aufgetaucht, dass ich (einheimische Bloggerin ;) ) diesen Text verfasst habe. Es scheint sehr hoher Informationsbedarf zu bestehen, denn für mein unbekanntes kleines Weblog erreicht er enorme Zugriffszahlen. Daher halte ich die Informationen möglichst aktuell – in meiner Freizeit. Alle Informationen ohne Gewähr! Da auch ich am Wochenende arbeite, wird hier Samstag und Sonntag kaum aktualisiert werden.

  1. Gegen Ende des Artikels muckt die Formatierung ;) []

Schwärze als Intro? Flattr ist’s, mit Twitter!

16. August 2010

Neuerdings verweilt beim Aufruf dieses Weblogs Düsternis über den herrlichen Zeilen. Zumindest mein braves1 Klapprechnerchen zeigt nur den grünen Header sofort an, der Rest ist für Augenblicke in Schwarz gehüllt. Die Tatsache, dass “Altgruftipunk” das Weblog eines Altgruftipunks ist, könnte Sie auf den Gedanken bringen, diese Düsternis sei ein gewollter Effekt. Zur Schaffung eines gruftigen Ambientes, zum Beispiel, oder damit Altgruftipunk fürderhin nicht ganz so alt aussieht. Vielleicht auch, um das Erreichen des Lesevergnügen sadistisch-liebevoll hinauszuzögern.

All diese Vermutungen treffen nicht zu. Aufmerksame Beobachterinnen2 werden die Erweiterungen entdeckt haben, deren Installation die finstere Verzögerung zur Folge3 hat: Zwei kleine Grafiken unter jedem Beitrag. Auf einer steht “Flattr”, auf der anderen “Twittern”. Ich hoffe, diese Serviceangebote verlangsamen Ihr Surfen weniger stark als das meinige. Wer sie schon kennt, wird sich jetzt anderen Dingen zuwenden, Interessierten sei das Angebot kurz erläutert:

  • Twitter ist dieser Kurznachrichten-Dienst, hinter dem mehr steckt, als bisweilen vermutet. Twittervolk kann meine hochgeistigen Ergüsse mit dem Button ohne Rumkopier- und Einkürzgepfriemel bequem in der Zwitscherwelt verbreiten.
    Der Button liegt derzeit noch im Clinch mit dem Fußnoten-Plugin, er zwängt sich dreist in dessen Zeilen. Hoffe, das in einer Mußestunde in den Griff zu bekommen.
  • Nicht selten liefern mir gut recherchierte Blogbeiträge Wissen aller Art. Ich bin seit langem der Ansicht, die Mühe der jeweiligen Betreiber solle belohnt werden. Heute konnte ich zum ersten Mal den Flattr-Knopf nutzen, um schnell ein paar digitale Dankes-Cents rüberzuschieben.
    Der Flattr-Button läuft nach Betätigung orangefarben an, seine Beschriftung ändert sich in “flattred”. Für denselben Beitrag kann er erst einen Monat später erneut betätigt werden. Auch meine eigenen Buttons ändern nach der Anmeldung bei Flattr die Farbe, sie werden zu inaktiven “Mything”-Grafiken. Selbstbeflattrung ist also nicht möglich. ;)

Ein Wort noch zu meinen eigenen Flattr-Buttons – so mancher Fan mag denken, im Gegensatz zum Twitter-Service seien sie hier nicht immer ganz angebracht. Doch das bequeme Plugin fragt nicht danach, es setzt sie unter jeden Beitrag oder unter keinen. Eintausend Postings auf ihre Flattrwürdigkeit zu prüfen und gegebenenfalls von Hand mit dem Button zu versehen, für jedes neue Geschwafel diese Extraarbeit vorzunehmen – das ist mir zu zeitaufwendig.4 Außerdem ist die Flattrwürdigkeit eine Sache der Auffassung. Meine nächsten Cents gingen dankend an einen lokalen Nachrichtenbeitrag, schlicht für eine zumindest Trierer sehr erheiternde Bildunterschrift (Bild 3, das mit dem Schuppen). ;)

  1. älteres, eher low denn high endendes []
  2. Hallo, liebe Männer! Zur Abwechslung seid Ihr mal mitgemeint. []
  3. “Finstere Verzögerung zur Folge”, hihi, wie albern! – Häufig wird hier im Weblog nach “Alliteration, Sinn” gesucht. Da haben Sie einen. []
  4. Sofern überhaupt möglich. []

Gastromatisches Kartonproblem

13. August 2010

Pappkartons umhüllen Waren aller Art. Handlich halten sie Inhalt zusammen, sind stapelbar, schützen vor Ungemach. Für ihr Gewicht ist Pappe erstaunlich stabil, Nässe mag sie weniger. Oft werden die patenten Verpackungen schon kurz nach der Lieferung aufgerissen, geleert, gestapelt, zerfetzt und alsbald entsorgt.

Vermutlich kennen nicht nur Gastronomiebetriebe das begleitende Mengenproblem:

Wenn

  • A = Gesamtvolumen aller vorhandenen Altpapiertonnen
  • P = Menge der innerhalb von zwei Wochen anfallender Pappe
  • dann gilt:

  • A < P

Bei einem zweiwöchigen Leerungszyklus von A beginnt die erste Woche vielversprechend mit A > P – in allen Tonnen ist noch Platz. Stets hält sich A > P zwei bis drei Tage lang, manchmal auch länger, sodass der vielgeplagte Gastwirt sich wenigstens mit diesem Problem eine Zeitlang nicht auseinandersetzen muss.

Jeglicher Beobachtung entzieht sich der zarte Augenblick A = P. Geben muss es ihn, doch spätestens zu Beginn der zweiten Woche schlägt das Verhältnis übergangslos um in A < P. Eben war noch Platz, plötzlich quellen alle Tonnen über.1

Sobald das Kartonproblem das Ausmaß P = 2A überschreitet, greift der Chef ein und begibt sich so lange in A, bis er es auf A > P reduziert hat. Leider lässt sich dieser Regulator nicht unendlich oft anwenden. Der Chef springt ein- bis zweimal mit flatternder Kravatte in den Tonnen herum, dann ist die maximale Kompression erreicht. Binnen kurzem gilt wieder A < P und alle erwarten sehnlichst die Leerung.

Können wir mit diesen Pappkartons nichts Besseres anfangen, als sie in die Tonne zu kloppen? Neulich beim Tellerstapeln erinnerte ich mich an die Papierbrikettpresse der Eltern einer Klassenkameradin:
Zeit(Papier + Wasser) + Druck = feuchte Papierquader, die überall zum Trocknen herumliegen.
Zum Heizen eignen sich die täuschend ziegelartigen Leichtgewichte nicht sehr gut, aber man kann prima Leute damit erschrecken (berichtete kichernd die Schulfreundin). Ob sich das Gerät rentiert hat? Ein normaler Haushalt bekommt schließlich nur einen Bruchteil der Gastronomie-Menge an Altpapier zusammen.

Zwischen Teller 278 und 283 entwickelte ich eine Idee.2 In einem Winkel stand der Chef und rupfte die Kartons, um die ich mich wegen der vielen Teller nicht kümmern konnte.
“Warum nicht Papierziegel daraus machen?”, überlegte ich laut, “Dann das Logo unseres Gastrobetriebes hineinpressen, die Dinger trocknen, lackieren und hübsch verpackt an Touristen verscherbeln? Souvenir, römisch!3 Build your own roman wall!”

Der Chef hat sich samt Pappe lachend in A begeben. Fortan wird stets auch die Verantwortung für das praenatale Ende eines Kleingewerbes auf seinen Schultern lasten.

  1. Bis auf eine, und in die hat irgend ein Idiot seinen Hausmüll gestopft. []
  2. Wobei Teller 281 doppelt zählt, weil Eigelb drangepappt hat und ich ihn auf den zu spülenden Stapel zurücktransferieren musste. []
  3. Hupps, Verzeihung: Trierisch. Ist doch fast dasselbe: Ante Romam Treveris stetit annis mille trecentis. Frei übersetzt: Trier ist 1300 Jahre älter als Rom. (Mittelalterliche Angeberei.) []

Statistiken zweier Weblogs

11. August 2010

Altes Weblog stillgelegt …

Statistik der täglichen Blogbesucher. Die blaue Linie fällt nach wildem Zickzack steil auf Null

… neues Weblog aktiviert.

Statistik der täglichen Blogbesucher. Die blaue Linie steigt vo Null steil zu einem wilden Zickzack an

Meine private Kuh namens Elsa

9. August 2010

Jetzt auch in der Weblogversion!

Meine private Kuh namens Elsa oder Warum ich noch immer nicht zum Arbeiten komme. Eine Rückwärtsgeschichte in acht Tweets. /1

Mohicain hat mir ein dämliches Ami-Frauen-Buch zur Lektüre überlassen. Habe mit Bleistift kommentiert, auf einmal war ein Fleck darin. /2

Ich lese beim Essen, weil mir Essen sonst zu langweilig ist. Trotzdem bringe ich Anmerkungen sauber auf’s Papier. Woher dieser Fleck? /3

Der Sojapudding! Cappucino und Schoko, beide von außen klebrig braun verschmiert. Aber nicht mit Pudding. Bäh? /4

Das Braune roch nach Bier. Im Kühlschrank lag eine Flasche Bio Dunkel, die ganze Ablage war versifft. Ebenfalls Bier. Heul! Mein Dunkel! /5

O.k., Bügelverschluss versagt schon mal. Aber wie kamen die Bierflecken _auf_ den Puddingdeckel? Der stand im selben Fach, nicht darunter. /6

Tropfen kann’s nur von oben. Und hatte ich nicht zwei Dunkel …? – Oje. Gestern war ich plötzlich extrem müde, musste sofort schlafen. /7

Hab’ nicht mehr denken können, so fertig war ich. Und auch kein Feierabendbier mehr trinken. Das lag noch immer im Eisfach. /8

Englisch lernen aus Fehlermeldungen I

8. August 2010

Exercise 1: The nice way of saying goddamnit

Wenn Blumen kübeln #Blumenkübel

6. August 2010

Twittern am Arbeitsplatz ist mir nicht möglich. Das stählerne Trumm schluckt zwar folgsam alles Geschirr, mit dem ich es füttere,1 doch es kennt nur diese eine Form des Inputs. Daher habe ich erst heute nachmittag erfahren, in Neuenkirchen bei Münster sei ein Blumenkübel zerstört worden. Die Online-Meldung ist bereits am Dienstag erschienen.

Sollten Sie Twitter nicht nutzen oder es aus anderen Gründen noch nicht mitbekommen haben: Die umwerfende Nachricht hat inzwischen den Globus umkreist, in Form ironischer bis zynischer Abwandlungen von maximal 140 Zeichen Länge. Twitter mal wieder. Viele der Tweets sind lustig, andere langweilig, manche blöde, nicht wenige von Schreibfehlern entstellt. Für das Ergebnis ist das gleichgültig, denn der größere Teil der twitternden Erdbevölkerung ist unserer schweren Sprak nicht mächtig. Die Welt staunt über die Häufung des Hashtags #Blumenkübel,2 und wir selber staunen mit.

Was lernen wir daraus? Hier meine Vorschläge:

  • 1. Twitter ist das Spielzeug des Planeten. Beider Möglichkeiten können noch immer überraschen.
  • 2. Solche Vorfälle sind unvorhersagbar, niemand kann sie willentlich herbeiführen, sie haben keinen vordefinierbaren Nutzen. In harmlosen Fällen wie diesem macht das Spaß. Vielleicht erinnern Sie sich an den Chopper in der Zahnarztpraxis. Was wir mit Twitter wohl daraus gemacht hätten?
  • 3. Wer #Blumenkübel recherchiert, landet früher oder später bei dem Gefäß vor der Tür des Neuenkirchener Altenheims. Offenbar ist es nicht möglich, die Nachricht zu fälschen – etwa eine durchs Foyer kullernde Vase daraus zu machen, oder ein paar von der Porta kübelnde Hippies.
  • 4. Punkt drei scheint eine Weisheit zu enthalten, die sich mir nicht ganz erschließen will. (Da steht wohl ein Blumenkübel auf meiner Leitung.) Vielleicht lautet sie “Vorsicht beim Verbreiten von Twitter-Nachrichten”.
  • 5. Spülen schützt vor #Blumenkübeln.

Mehr dazu – Zwei Blogbeiträge, die meinen Schrieb schön ergänzen3
JakBlog: Die Geschichte vom Kübel
Indiskretion Ehrensache: Der Blumenkübel und die acht Humorstufen des Web

  1. Mit Ausnahmen, gestern musste ich dem Chef ein verbogenes Messer gestehen. Das Ding sah so witzig aus, dass er es in seine Werkzeugkiste getan und nebst dem unvergessenen Uri Geller die krummen Schnitzel der Köche dafür verantwortlich gemacht hat. []
  2. Derzeit vermutlich das meistgesuchte Wort in Online-Wörterbüchern []
  3. Bereichern, erweitern, was immer, nun klicken Sie schon …! []

Neues Design

4. August 2010

So schnell kann’s gehen. Was Sie hier sehen, war ursprünglich mein Spielblog. Das ist (bzw. war bis eben) meine Sicherheitskopie des aktuellen (bzw. bis eben aktuellen) Weblogs. Zugleich diente es mir als Testarea für Spielereien aller Art. In den letzten Tagen habe ich nach jeder Spülschicht bis tief in die Nacht sein Design dem des zukünftigen Leo-Aspekts angepasst. Heute morgen, kurz vor dem Aufbruch zur Arbeit, begrüßte mich statt des Spielblogs die Aufforderung, WordPress zu installieren.

Habe mich wohl gehütet, dieser Einladung zu folgen. Kurzer Check der betreffenden Directory auf dem Server, alles noch vorhanden. Das Verzeichnis mit den geänderten Dateien für alle Fälle aufs Notebook kopiert, ab in die Spülküche. Zu Feierabend, pünktlich um zwanzig vor acht, fand ich das Spielblog in alter Frische (und neuem Design) am vertrauten Ort. Es war zurückgekehrt, von wo auch immer. Weil ich keine Lust auf (und noch viel weniger Zeit für) komische Spielchen habe, ist es ab sofort die aktuelle Version. Hoffe, es gefällt den werten Leserinnen und Lesern.

P.S.: Paar Dinge fehlen, zum Beispiel die Green Smilies und mit Sicherheit auch diverser Kleinkram, der mir noch gar nicht aufgefallen ist. Kommt alles noch, war so hastig nicht geplant. Und: Kommentieren ist in wenigen Minuten wieder möglich. ;)