Anfang Mai habe ich einen neuerlichen Sarkoidose-Schub befürchtet, die Röntgenaufnahme vom 18. Mai sprach allerdings dagegen. Bevor die Symptome sich so stark verschlimmert haben, hatte ich bereits an einen Östrogen-Überschuss gedacht und einen Termin beim Frauenarzt vereinbart – vielleicht vertrug ich das Hormonersatzpräparat1 nicht mehr (Mericomb 1 mg). Leider musste ich auf diesen Termin drei Monate warten, bis gestern nämlich (06. Juli).
Akut war meine Missbefindlichkeit aber bereits im Mai, und eine Bitte um Vorziehen des Termin hätte doch wieder Tage gedauert, dann Blutwerte und Warten auf’s Laborergebnis … nein. Nachdem die Sarkoidose ausgeschlossen war, habe ich umgehend die Mericomb-Dosis halbiert. Jeden Abend zersäbelte ich eine Tablette und nahm nur eine Hälfte ein. Binnen einer Woche ging es mir wieder gut – was bei mir eben “gut” heißt. Prächtig, gegenüber vorher.
Bereits vor Senkung der Dosis war erstmals seit der Einnahme von Mericomb die leidige Frauerei vollständig ausgefallen. Nun tagt sie schon wieder, wo es mich doch erst vor kurzem so umgehauen hat. Alles durcheinander, aber das war zu erwarten. Die Frauenärztin hat sich über meine Selbsthilfe überhaupt nicht gewundert. Sie meinte dazu nur, ich solle bei dieser Dosierung bleiben. Könne sein, dass die Eierstöcke vorübergehend wieder aktiv geworden seien. Igitt? :^^:
- Gegen vorzeitige Wechseljahre [↩]
Schlagworte: Frauerei, Sarkoidose
[...] Nachtrag: Sarkoidose war es nicht. Mehr dazu [...]